Gehversuche im Netz

Diese Lektion ist mal wieder eine echte Herausforderung, für mich jedenfalls. Ich schreibe lieber Texte, als mich scheinbar endlos lange mit Layouttüfteleien und tollen Effekten aufzuhalten. Also beschäftige ich mich nicht freiwillig damit.

Auf der anderen Seite muss ich eingestehen, dass Inhalte auch optisch ansprechend  vermittelt werden sollten. Und Prezi zeigt deutlich, dass die gute alte PowerPoint-Präsentation dagegen langweilig und eintönig erscheint. Beides – Inhalt und Präsentation – gehören also ohne Zweifel eng zusammen.

Also: „ran an den Speck“ bzw. an Prezi! Den Einstieg erleichtern mir immer die Materialien und Beispiele, und diesmal war es auch der Hinweis, dass man als Hochschulangehöriger einen Account bekommt, bei dem die erstellten Publikationen nicht öffentlich gemacht werden müssen.  Das klappte ausgezeichnet, und nahm mir ein wenig die Scheu😉

Ein inspirierendes Beispiel aus dem bibliothekarischen Bereich fand ich schnell.

Ich hatte  nicht so viel Zeit, um mich angemessen in das Programm einzuarbeiten.  Es ging mir erstmal nur darum, zu verstehen, wie das Programm in den Grundzügen funktioniert.

Hier der Link zu meinem allerersten und kurzen Versuch. Ich entdeckte, dass man auch Hintergrundmusik und Videos (nicht nur von YouTube) einbinden kann. Als ich das später ergänzen wollte, ist allerdings das Plugin abgestürzt, und aus Zeitmangel lasse ich mein 1. Prezi erst mal ruhen. Auch sonst „passierte“ manches eher zufällig. Man muss einfach ein wenig herumprobieren.

Unklar bleibt mir, wie man die Prezis einbetten kann. Ich versuchte, den bei Prezi angegebenen Code im Textmodus einzufügen. Im Ergebnis sah man aber nichts. Deshalb belasse ich es hier mit den Links.

Ideen hab‘ ich jede Menge. Am liebsten würde ich unsere Bibliothekspräsentation für Erstsemester mit Prezi bearbeiten, oder aber für meinen Zweitjob eine Präsentation des Kreuzschularchivs auf die statische Homepage des zuständigen Stadtarchivs setzen.  Für das erste würde ich den Zuständigkeitsbereich einer Kollegin verletzen, aber für das zweite sehe ich Chancen. Ich sammle schon mal Fotos… Irgendwie bin ich wohl auf den Geschmack gekommen. Ich weiß nur noch nicht, wann ich die Zeit finde.  „So nebenbei“ geht das wahrscheinlich nicht…

Aber ich bleibe dran, und der Knoten für Präsentations-Tools ist bei mir nun geplatzt!🙂

Auf die Möglichkeit, RSS-Feeds als Bild einzubinden, wäre ich nicht von selbst gekommen! Das ist ein wenig „um die Ecke gedacht“ – solche Tipps bekommt man wahrscheinlich nur hier im Kurs.

Noch kommt es mir etwas „spanisch“ vor, also versuche ich es erst mal mit rivva: die Seite bietet gut sichtbar einen Feed an, und nach Eingabe dieser URL in den RSS2GIF-Dienst erhalte ich den HTML-Code, den ich nun wie in der Lektion beschrieben einbinde:




Fertig! Und es hat geklappt! Wirklich mal wieder ein Beispiel dafür, dass manche Sachen, um die ich lieber einen Bogen mache, weil sie mir undurchsichtig oder unerklärlich sind, doch einfacher zu handhaben sind als gedacht.

Und nun werd‘ ich noch ein bisschen herumprobieren: wie kann ich Blogs oder Blogbeiträge oder andere Seiten einbinden, die keinen Feed anbieten? Im Generator hinter die URL einfach /feed/ ergänzen? Ich schlage noch mal in den passenden Lektionen nach, wie man den Feed zu einem Blog findet, – und tatsächlich, meine Vermutung wird bestätigt. Das muss ich gleich mal ausprobieren, z.B. an dem interessanten Blog Soziale Medienbildung:

Und weil es so unkompliziert ist, zum Schluss noch der Feed zu meinem eigenen Blog:


Wunderbar! Wieder was gelernt🙂

Neuerdings erstellen wir, d.i. unser Schulungsteam, auch Filmchen und stellen diese online-Tutorials nach und nach über unsere Homepage in Ilias zur Verfügung. Leider sind wir mit unserem Vorstoß, einen you-tube-Kanal zu eröffnen, bisher an der Hochschul-Verwaltung gescheitert…

Bei den Vorbereitungen zu unseren Video-Tutorials sind wir u.a. auf die Angebote der Unibibliothek Würzburg gestoßen, die auch dieselbe Software wie wir benutzen (camtasia Studio). Neben den zahlreichen Video- Angeboten, die man auf den Seiten der UB Würzburg findet, hat es diese UB geschafft, einen eigenen Video-Kanal bei youtube zu erstellen:

Beim Stöbern in youtube fand ich ein Video, dass ich später beim Durchsehen der Links zu dieser Lektion  auch in der Liste von Laura Milligan wiederentdeckte. Mich erinnert hier Mr. Bean an meine Zeit in einer Handschriftensammlung:

 

Damit das nicht so oft passiert, haben die Bayern eine tolle Methode gefunden:

 

Ich selbst halte Lern-Videos für die effektivste und dankbarste Methode. Hier werden mehrere Sinne angesprochen, und oft finde ich es auch intensiver und komprimierter als eine Live-Schulung. Ich kann das Lern-Tempo selbst bestimmen, kann Teile wiederholen etc. Und in den Zeiten ansteigender Studentenzahlen und Großgruppen-Projekte etc. ist dieses Mittel für uns Schulende eine Möglichkeit, die Massen mit  ansprechendem Schulungsmaterial zu versorgen😉

Von Slideshare habe ich gelegentlich schon gehört, z.B. wenn Referenten dort ihre Präsentationen hinterlegt haben. Genutzt habe ich es bisher nie.  Jetzt bin ich froh, mich im Rahmen dieser Lektion auch mal ein bisschen damit zu beschäftigen und zugegebener Maßen auch ein wenig  darüber, dass es ein kurzweiliges und überschaubares Tool zu sein scheint🙂

Alles ist auf den 1. Blick selbsterklärend und einfach. Schön, dass man zu so vielen Themen gleich etwas passendes findet, wie z.B. zur elektronischen Archivierung, digitalem Publizieren, Präsentationstechniken (v.a. mit englischen Suchbetriffen). Im Rahmen dieses Kurses interessiere ich mich dafür, wie man verschiedene Dienste (netvibes, twitter & co) in den täglichen oder wöchentlichen Ablauf integrieren kann. Dazu gab es nicht so befriedigende Ergebnisse. Aber es ist ja klar, die Folien liefern natürlich nur zusammenfassende Stichpunkte und sind keine Ratgeber oder Lehrbücher, von denen man sich zu Taten inspirieren lassen kann. Für echte Tipps sollte ich anderswo suchen.

Ich halte Slideshare für ein sinnvolles Tool zum Vorbereiten eigener Präsentationen.

Ob auch das Einbinden so einfach klappt? Hier der Test:

Wirklich einfach🙂

 

Gut, dass es ab und zu Pausen gibt. Die sind nötig, um auch mal Ungeklärtes zu lösen und den erhaltenen Tipps nachzugehen. Denn das bleibt bei mir immer erst mal liegen, wenn es gilt, eine neue Lektion zu bewältigen. Heute nutze ich die Gelegenheit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Hier also eine Zusammenfassung meiner bisherigen aus dem Kurs resultierenden Errungenschaften:

  • die schwierigste Hürde stand für mich gleich am Anfang: einen Blog einzurichten
  • eine ähnliche Überwindung kostete es mich, einen Twitter-Account zu eröffnen und das Prinzip des Twitterns zu verstehen (das war die unangenehmste Lektion, aber ich bin froh, es gewagt zu haben!)
  • eine Herausforderung ist für mich immer noch, andere Medien irgendwo einzubinden. Hier im Kurs habe ich einigermaßen verstanden, Bilder hochzuladen. WordPress macht es mir da wahrscheinlich einfach. Vielleicht kommen wir ja noch dazu, wie das mit Videos geht (vermutlich ganz ähnlich)… Das war einer von vielen anderen interessanten Hinweisen für mich, ich erwähne es hier besonders, weil ich in diesem Punkt großen Nachholebedarf habe.

Neben diesen für mich neuen Dingen, mit denen ich mich ohne den Kurs zum jetzigen Zeitpunkt nicht beschäftigt hätte, kommen ein paar nützliche Tools, die ich wiederentdeckt, vertieft und jetzt erst wirklich deren tieferen Sinn entdeckt habe (AHA-Erlebnisse):

  • RSS / netvibes und Blogsuche (diese Lektionen sind für mich wichtig und nachhaltig!)
  • Bookmarks (Delicious, Diigo, Bibsonomy)
  • Cloudtexte (Google Drive, Etherpads)

Jede Lektion brachte Neues, Entdeckenswertes, manchmal auch Lustiges (z.B. beim Einsatz von Generatoren) und trägt dazu bei, ein besseres Verständnis für Web 2.0-Entwicklungen etc. zu bekommen. QR-Codes haben eben nichts mit Hexerei zu tun🙂

Am Ball bleiben – aber wie?

Ich muss noch einen Modus für mich finden, wie ich zumindest einige nützliche  Tools in meinen Alltag so einbinde, dass sie nicht wieder in Vergessenheit geraten und mich trotzdem nicht von meinen eigentlichen Aufgaben abhalten. Um ehrlich zu sein, kam ich in den letzten 3 Wochen nicht dazu, in netvibes die Einträge zu checken (weil eben meine Zeit knapp war und ich dort ja nicht reagieren muss). Durch einen Tweet bin ich auf eine Website gestoßen, auf der demonstriert wird, wie man in täglich 30 Minuten sein Social-Media-Programm absolvieren kann. Von den dort erwähnten Diensten kenne ich nur Twitter. Aber einen ähnlichen, an meine Bedürfnisse angepassten Ablauf sollte ich mir in einer der nächsten Pausen-Lektionen auch mal erstellen und dann versuchen, wie den täglichen Mail-Check in meinen Alltag einzubauen…

Doch jetzt bin ich erst einmal gespannt auf die nächste Lektion und freue mich, wieder etwas Neues zu entdecken!

Bereits vor dieser Lektion versuchte ich aus Neugier, mit meinem Handy QR-Codes zu entschlüsseln (z.B. von Kinoplakaten, Lebensmittelverpackungen etc.). Jetzt weiß ich endlich, wie ich selbst solche Codes erstellen könnte und was sich alles dazu eignet. Erstaunlich, was es da alles gibt! Neu war für mich auch, dass man solche Codes am PC entschlüsseln kann.

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Das Anlegen und Bearbeiten eines Etherpads ist sehr einfach und selbsterklärend.  Ähnlich wie bei den Cloud-Texten. Ich kann nur wenige Unterschiede feststellen:

  • bei Etherpads kann man zusätzlich festlegen, wer nur lesen und wer auch mitschreiben kann;
  • hier können aber nur ausschließlich Texte geschrieben werden, Bilder einbinden oder Mindmaps erstellen geht nicht
  • hier erkennt man genau, wer was geschrieben / verändert / korrigiert hat (solange die Farbcodierung nicht abgestellt ist)
  • die Import- / Export-Funktion ist sehr komfortabel, es lassen sich zur Sicherheit oder zum Offline-Weiterarbeiten die Daten woanders abspeichern
  • sehr schön finde ich die Möglichkeit von manchen Anbietern,  die URL zu personifizieren

Aber: oft hatte ich wegen des Neu- Ladens des Dokuments keine Möglichkeit zum Weiterarbeiten (oder liegt das an meinem Rechner?), es erscheint die Anzeige: „Reestablishing connection“

Und man sollte im Hinterkopf behalten, dass es keine „Löschen“-Funktion gibt, denn schließlich lässt sich über den TimeSlider jeder Bearbeitungsstand wieder herstellen. Das gilt natürlich auch bei den Cloud-Texten.

Am besten kann ich mir dieses Tool beim gemeinsamen Mitschreiben von Seminaren o.a. Veranstaltungen vorstellen.

 

 

 

Cloud-Texte

dunkle Wolken

Die Vor- und Nachteile zum Schreiben in der Cloud haben wir in der Google-Doks-Datei von Netzerfahren zusammengestellt (letzter Punkt unter „Entdeckungsressourcen“ in Lektion 11).  Auch auf der entsprechenden Sky-Drive-Seite habe ich ein paar Kleinigkeiten ausprobiert. Wie aus meinen Eintragungen auf den Seiten hervorgeht, favorisiere ich ganz klar Google Docs, auch wenn SkyDrive optisch ansprechender aussieht.

Ich habe nun selber ein kleines Dokument auf google Docs erstellt – ich hoffe dass der Link funktioniert (darin: eine kostenlose Probelektion zu Twitter) und dass man meinen Text bearbeiten/ergänzen/kommentieren kann.  Ein sehr einfach zu bedienendes Tool, und alles, was ich zum Text schreiben brauche, ist hier vorhanden.

Ich bin gespannt, ob Feedback kommt😉 und wünsche allen eine gute Woche!

… oder  blindes Technik-Vertrauen?

Vorige Woche sprach mich auf meinem Arbeitsweg ein etwa 15jähriger Junge (oder etwas älter) an und fragte, wo denn hier die Hausnummer 8 sei (die Straße stimmte schon). Als ich mich den Häusern nähern wollte, um die Hausnummern vor Ort zu erkunden, hinderte er mich daran und verwies mich vehement, auf sein Handy zu schauen. Die Maps-App hatte ihn wohl an die richtige U-Bahn-Station und die richtige Straße gelotst,  aber ohne GPS wusste er nun nicht, in welche Richtung er gehen sollte. Und er meinte wohl, dass ich es auf dem Handy sehen könnte… Jedenfalls wollte er es nicht verstehen, weshalb ich es vorzog, an den Häusern selbst zu gucken. Ich schien ihn offensichtlich wirklich zu beeindrucken, weil ich plötzlich „wusste“, wo die kleineren Hausnummern zu finden waren. Und er zog überrascht und sichtlich erleichtert von dannen.

Eine andere Welt? So Realitäts-fern? Der Junge kam mir nicht dumm vor. Ich wurde sehr nachdenklich…

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